Einen stimmungsvollen Auftakt erlebte der Münchner Trabrenn- und Zuchtverein am Donnerstagabend, wobei sich Favoriten- und Außenseitersieger im Winner Circle abwechselten.
Zum Auftakt gab es den erwarteten Erfolg durch Valesco (C. Schwarz), der den Wegen in der zweiten Spur ohne Führpferd spielend trotzte und den Herausforderer Happy Jack (C. Fischer) leicht überlief und in der Distanz auch die im Speed überzeugende Dafna (M. Bock) in Schach hielt.

Die erste Überraschung gab es zum Auftakt der V6-Wette, denn gleich nach dem Start kam Favoritin Pearl Newport (R.Lindinger) von den Beinen und schied aus. Den Weg an die Spitze suchte Herbert Lorenz mit Vaiana, die beim Jahresdebüt eine glänzende Leistung ablieferte und zum Sieg kam. Überraschungen gab es auch auf den weiteren Plätzen, denn Treasure Venus (N. Reisenbauer) wurde ideal eingesetzt und holte sich den Ehrenplatz vor Lots of Love (J. Plankl), die ihre Karlshorster Leistung auch in München bestätigen konnte. Durch diesen Außenseitereinlauf war die Dreierwette nicht getroffen und auch in der V6-Wette dezimierten sich die am Leben gebliebenen Kombinationen von 7.386 auf 321, sodass es bereits nach dem Auftakt der Wette nach einem Jackpot roch.

Eine weitere Überraschung setzte es ein Rennen später durch Gil del Duomo (A. Geineder), der nach seiner guten Leistung in Berlin sträflich unterschätzt wurde. Als 10,1: Außenseiter an den Start gegangen, hatte der Italiener auf der ersten Runde den Platz im Winschatten von Romashka (H.-J. Just) eingenommen. Als diese eine Runde vor Schluss in Front zog, setzte der Italiener sofort nach, legte sich an die Seite der Pilotin und zog zu Beginn des Einlaufs an die Spitze. Der nachsetzende Benedicuts (C. Fischer) quittierte mit einem Fehler und Merviglia Rosso (M. Gramüller) kam erst spät auf freie Bahn, sodass der Sieg des Pascia‘ Lest-Hengstes ein weiteres Beben in der V6-Wette auslöste.

Einen spannenden Endkampf gab es in der höchsten Tagesklasse, denn Ocean Eyes (C. Fischer) hatte im Schlussbogen das Kommando von Hyper Fast (M. Bock) übernommen und sah in der Distanz schon wie der Sieger aus, als Billy Kimber (P. Platzer) nach einem Rennen im Hintertreffen noch mächtig auf Touren kam, und dem Schub-Schützling mit dem letzten Schritt den Sieg entriss.

Einen weiteren Favoritensieg gab es ein Rennen später in der Klasse bis 12.000 EUR. Uletto (J. Franzl) präsentierte sich beim zweiten Start nach Pause sehr gut aufgelegt, nützte den Windschatten von It’s Me (L. Grundhöfer) um unterwegs den Weg nach vorne anzutreten und übernahm Eingangs zur Gegenseite das Kommando, welches er bis ins Ziel nicht mehr abgab. It’s Me behielt dahinter das zweite Geld vor Louis d’Or (M. Volf), der Rang drei belegte.

War zum 6. Rennen noch ein System in der V6-Wette verblieben, versetzte Sly (D. Schuch) den Hoffnungen des verbliebenen Mitspielers den knock out. Mit der ideal eingesetzten Sly drehte die Amazone im Einlauf mächtig auf und holte sich so den Sieg gegen den bereits enteilten Indy (P. Mäkkinen) der auf den letzten Metern sehr faul wurde.

Zum Abschluss siegte der vor dem Start unverändert komplizierte Braxxton (R. Haller) in den Farben von Karin Walter-Mommert von der Spitze aus sicher gegen Granelli MF (A. Geineder) und Harley Quinn (R. Pletschacher) und holte sich beim zweiten Auftritt des Jahres den zweiten Sieg.

Weiter geht es in Daglfing am Sonntag, den 29.03.2026. Dann kommen ab 14:00 Uhr auch die Jackpots in der Dreierwette (1.073,89 EUR) und in der V6-Wette (4.797,33 EUR) zur Ausspielung.
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